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Die Saison geht auf die Zielgerade – BVP Top Four im Blick

Das Top-Four-Finale findet in Kirchheimbolanden statt. Der TV Kirchheimbolanden ist im April mit den Herren und dem Damen bei der Pokal-Endrunde vertreten. Bis dahin haben die Herren in der Landesliga aber noch drei Aufgaben zu bewältigen. 


Auf dem Spielfeld konnte der TV Kirchheimbolanden letzte Woche im Spitzenspiel der Basketball-Landesliga nicht jubeln. Dafür fast zeitgleich, was den anderen Wettbewerb betrifft. Wie der Basketballverband Pfalz dem TVK mitteilte, findet die Endrunde 2026 um den pfälzischen Basketball-Pokal bei den Damen und Herren in der Kleinen Residenz statt.

Damit darf der TV Kirchheimbolanden nach 2024 dieses Jahr erneut das Top-Four-Finale ausrichten, das für die besten acht teilnehmenden Pfälzer Teams den großen Saisonhöhepunkt darstellt. Der TVK stellt als einziger Verein dieses Jahr bei den Damen und Herren gleich zwei Mannschaften bei der Pokal-Endrunde. Kirchheimbolandens Bewerbung stützt sich schwerpunktmäßig auf den überraschenden Viertelfinalerfolg des Turnvereins beim großen Landesliga-Rivalen 1. FC Kaiserslautern II und die damit erst mögliche weitere Pokalreise in diesem Jahr. Neben dem Argument, gleich zwei Teams im Rennen zu haben, kann Abteilungsleiter Slavko Strock auch mit der großen Sporthalle inklusive Tribüne und Verpflegungsbereich punkten, die solch einer Endrunde den passenden Rahmen verleiht.

Im Halbfinale am Samstagabend, 18. April, trifft das TVK-Herrenteam auf die SG TV Dürkheim/BI Speyer III, die sich als einziger Bezirksligist für die Endrunde qualifiziert hat. Doch der TVK ist gewarnt – so laufen bei den Kurstadt-Korbjägern ehemalige Regionalliga-Spieler auf. In Bestbesetzung kann der TVK-Gegner es mit jedem Landesligisten aufnehmen. Kurz davor, am Samstagnachmittag, ist bereits die Damenmannschaft des TV Kirchheimbolanden gefordert, die im Halbfinale gegen den Favoriten und Tabellenführer der Landesliga 1, die Kaiserslautern Thunderbolts, in der klaren Außenseiterrolle ist. Um die „Pokal-Krone“ kämpfen ebenso die beiden führenden Teams der Damen-Landesliga 2, TV Clausen und SG TSG Deidesheim/Neustadt, sowie bei den Herren die Landesliga-Teams SG Frankenthal/Ludwigshafen und SG Towers Speyer-Schifferstadt, die jeweils in den zweiten Halbfinalbegegnungen die Endspielteilnehmer ermitteln. Am Sonntagnachmittag sind die Finalspiele bei den Damen und Herren terminiert.

„Das ist toll, dass wir wieder das Top-Four-Finale bei uns in Kibo haben. Wir haben uns riesig gefreut. Bei so einem großen Event ist die Halle immer voll. Gute Stimmung ist garantiert. Das passt auch perfekt, weil dieses Jahr wieder beide Seniorenmannschaften von uns vertreten sind“, sagt Abteilungsleiter Slavko Strock. „Die Endrunde 2024 in Kirchheimbolanden vor großer Kulisse habe ich noch in guter Erinnerung. Zum Beispiel das enge Halbfinale der SG Ludwigshafen/Frankenthal gegen BBV Gorillas Haßloch, das die Gorillas als Underdog mit 84:73 gewannen. Und auch das tolle Finale mit unserem Team. Das lange Zeit nicht so klar war wie am Ende unser 91:69-Sieg eigentlich ausdrückte. Wir werden alles dafür tun, dass sich die Vereine und Gäste aus allen Teilen der Pfalz während der Pokalendrunde wieder wohlfühlen.“

Bis der Saisonhöhepunkt nach Ostern in Kirchheimbolanden steigt, stehen noch drei Landesliga-Spiele für das Team um Trainerin Eva-Maria Krause-Lott auf dem Programm. Am Sonntag ist der TVK zu Gast in Nieder-Olm. Mit einem Sieg wollen die Kreisstädter Punkte sammeln, um am Ende als Tabellenzweiter in der Landesliga durchs Ziel zu gehen. Außerdem möchte Krause-Lott Ehrgeiz und Leistungslevel hochhalten, auch wenn der TVK nicht mehr Meister werden kann. Das Ziel: im Rhythmus bleiben und sich für das Top-Four-Finale im April bestens vorbereiten.