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Montag, 17.12.2018
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Pflichtaufgabe im Pokal gelöst
TSV Towers Speyer-Schifferstadt II - TVK I 70 : 94

Pflichtaufgabe im Pokal gelöst: Deutlich mit 94:70 (46:44) gewann der stark ersatzgeschwächte TV Kirchheimbolanden das Achtelfinalspiel im Pfalzpokal bei dem zwei Klasse tiefer spielenden A-Klassen-Vertreter TSV Towers Speyer-Schifferstadt II. Im Viertelfinale Anfang 2018 wartet nun Bezirksligist BBV Landau auf den Landesliga-Aufsteiger aus der Kleinen Residenz.
Die erste Hälfte tat sich das mit nur sechs Spielern angetretene TVK-Team sehr schwer beim Underdog. Vor allem im zweiten Viertel bekamen die Domstädter Oberwasser, als Tom Dreyer mit „dickem Knöchel“ verletzt ausscheiden musste und TVK-Trainerin Eva Krause-Lott nur noch fünf Spieler zur Verfügung standen. „Kibo“ konnte nicht mehr wechseln, brauchte einige Zeit, um sich auf die neue Situation einzustellen. Ins kalte Wasser geworfen wurde damit Alexander Götter, der schon über ein Jahr nicht mehr spielte und am Sonntag aufgrund Personalmangel wegen privaten und beruflichen Verpflichtungen sowie Krankheiten gleich mehrerer Stammkräfte kurzfristig eingesprungen war. Die Towers trafen vor der Pause einen Dreier nach dem anderen und gewannen den Abschnitt 28:24. Die 22:16-Führung des Turnvereins nach dem ersten Viertel hatten die Gastgeber zum Seitenwechsel damit fest wieder wettgemacht.
Krause-Lotts Halbzeitansprache und die neue Taktik griffen in der zweiten Hälfte. Wie verwandelt kamen die TVK-Jungs aus der Kabine, verteidigten mit großem Biss und höchster Intensität und ließen Speyer nicht mehr zur Entfaltung kommen. Mit der sensationellen 27:6-Serie im dritten Durchgang entschied der Favorit aus der Nordpfalz frühzeitig die Partie. Nach 30 Minuten stand es 50:73, das vierte Viertel verlief dann wieder ausgeglichen (20:21) – der TVK-Sieg war aber nicht mehr in Gefahr. Lukas Ruther beherrschte den „Luftraum“ unter den Körben deutlich. Im hohen zweistelligen Bereich sammelte der hervorragend aufgelegte TVK-Center Punkte und Rebounds. Neben ihm glänzte vor allem Kevin Salifu, der mit seiner Schnelligkeit gerade in der entscheidenden Phase immer wieder über effektiv vorgetragene Fastbreaks die Towers auskonterte und dabei hochprozentig traf. Die beiden TVK-Topscorer erzielten zusammen 67 Treffer – eine überragende Ausbeute! |uwe

So spielten sie: Ruther (34 Punkte), Salifu (33), Radloff (18), Friedrich (7), Dreyer (2), Götter.
Quelle: Rheinpfalz